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Gefahrgut

Integration in SAP ERP - Logistik Supply Chain

An die Distribution von Chemiegütern werden aus gesetzlicher Sicht und der Eigenverantwortung der Industrie (Unternehmensleitlinien, Responsible Care) hohe Anforderungen gestellt. Die Einhaltung der Vorgaben und Beherrschung der Komplexität stellt hohe Anforderungen an die Verantwortlichen und verschiedenen Beteiligten in der Logistikkette. In der Folge können sich Vorfälle ereignen, die zu Geldstrafen, Schadensersatzforderungen und nicht zuletzt zu Imageschäden für ein Unternehmen führen können.

Zur Erhöhung der Sicherheit, Effizienz und Transparenz und Reduzierung der Durchlaufzeiten und Kosten ist eine Integration der Gefahrgutabwicklung in die Logistikprozesse erforderlich.

Im folgenden typische Anforderungen der Industrie und SI PRO Consulting Lösungen dargestellt.

Gefahrgutklassifizierung

Unterstützung der gefahrgutrechtlichen Klassifizierung mit SAP EH&S:

  • Verfügbarkeit erforderlicher chemischer, physikalischer und toxikologischer Primärdaten (z.B. Aggregatzustand, Dichte, Flammpunkt, Toxizität),
  • Strukturierte Präsentation der Primärdaten,
  • Verfügbarkeit von Klassifizierungsschlüsseln, welche die erforderlichen Daten zusammen fassen,
  • Effiziente Such- und Zuordnungsfunktionen,
  • Contentintegration gesetzlicher Daten und Stofflisten von Providern.

Unternehmensweite Bereitstellung von Gefahrdaten und Erzeugniseigenschaften:

  • Integration in die SAP Logistik Module,
  • Unterstützung nationaler (z.B. Listengutregelung GGVS, 49CFR) und internationaler Vorschriften (z.B. ADR, RID, IMDG, IATA),
  • Mehrsprachigkeit,
  • Revisonsfähigkeit.

Unterstützung der Transportdisposition

Effiziente und sichere Distribution von chemischen Erzeugnissen:

  • Auskunftfähigkeit gegenüber Kunden, Dienstleistern und internen Ansprechpartnern,
  • Verfügbarkeit von Gefahrgutdaten und Produkteigenschaften an Dispositionsarbeitsplätzen,
  • Zulässigkeit von Verkehrsträgern und Beförderungsarten,
  • Informationen über Gewichts-,Stauraum-, Zusammenlade- und Lagerrestriktionen

Gefahrgutprüfungen in Versand und Transport

Gefahrgutprüfungen stellen sicher, dass die Gefahrgutvorschriften eingehalten werden. Die Gefahrgutprüfungen können entsprechend den Kundenanforderungen flexibel in die Geschäftsprozesse des Vertriebs und der Transportabwicklung eingebunden werden. Typische Beispiele:

  • Ist des Material gefahrgutrechtlich freigegeben ?
  • Darf das Material auf der Route mit dem Verkehrsträger transportiert werden?
  • Ist das maximal zulässige Gesamtgewicht eingehalten?
  • Sind die Zusammenladungsrestriktionen eingehalten?
  • Ist das vorgesehene Transportmittel für das Material geeignet?

Transportmittelverwaltung

  • Verwaltung von Transportressouren und Transportmittelspezifikationen,
  • Unterstützung der automatischen und manuellen Transportmitteldisposition,
  • Automatisierter Check-In (automatischer Abruf von Transportmittel- und Fahrerdaten).

Integration Dienstleister

In der Transportdisposition und Abwicklung sind häufig eine Vielzahl von Dienstleistern zu koordinieren. Dabei kommen verschiedene Medien, wie Dokumentendruck, Fax, EDI, XML, zum Einsatz. Insbesondere das Management komplexer Transportketten mit Warenumschlag und Wechsel des Verkehrsträgers stellt hohe Anforderungen an die Gefahrgutabwicklung:

  • Verwaltung von Dienstleistern und Kontrakten,
  • Betriebswirtschaftliche Nachrichten an Dienstleister mit Auftragsdaten und Produkteigenschaften,
  • Integration von KEP-Dienstleistern, bzw. Paketdienstleistern,
  • Frachtabrechnung.

Integration Fremd-/ Subsysteme

Im Umfeld der chemischen, pharmazeutischen und Konsumgüterindustrie müssen häufig eine Vielzahl von speziellen Systemen zu einer Lösung integriert werden. Beispiele hierfür sind Systeme für Etikettendruck, Verpackungsentwicklung, Stauraum und Transportoptimierung, Waagesysteme, etc. Die Systeme werden von der SAP ERP EH&S Lösung mit den notwendigen Gefahrdaten und Produkteigenschaften versorgt.

Integration Waagesysteme

Typische Problemstellungen bei der Integration von Waagesystemen sind eine hohe Anzahl von Versand- und Transportvorgängen mit hohen Mengenvolumen. Es können dabei verschiedene Waagesysteme eingebunden werden:

  • Integration LKW- und Bahn-Waagen,
  • Integration von Packtischwaagen.

Anbindung Internet und Marktplätze

  • Unterstützung des Beschaffungsprozesses von Transportraum über Marktplätze,
  • Abruf von Produktdaten und Spezifikationsdokumenten (z.B. Packmittelspezifikationen, Sicherheitsdatenblättern),
  • Lieferempfangsbestätigung über das Internet,
  • Tracking und Tracing.

Transportdokumente

Integration der Gefahrdaten und chemisch-physikalischer Eigenschaften in transportbegleitende und interne Dokumente:

  • Unfallmerkblätter,
  • IMO Dangerous Goods Declaration,
  • Shippers Declaration for Dangerous Goods,
  • Tanklabel - Proper Shipping Name,
  • Interne Hinweisblätter Gefahrgut und Gefahrstoff.

Kennzeichnung und Bezettelung von Transportmitteln

Unterstützung der gefahrgutrechtlichen Klassifizierung mit SAP EH&S:

Die dynamische Ermittlung der Bezettelung von Transportmitteln wird von SAP EH&S im Zusammenspiel mit dem Transportmodul erledigt. Dabei werden die anzuwendenden Gefahrgutvorschriften für einen Transport automatisch vom SAP System ermittelt und berücksichtigt. Die Anwendung von Ausnahmeregelungen / Erleichterungen, z.B. ADR/RID Beförderung nach Unterabschnitt 1.1.4.2, LQ, kann ebenfalls vom SAP System sichergestellt werden.

Etiketten und Bezettelung von Verpackungen und Versandeinheiten

Es müssen zunehmend speziellere logistische und gesetzliche Daten auf Etiketten dargestellt werden, z.B. Anforderungen nach GefStoffV, GMP, IMDG, etc.

Piktogramme aus den Bereichen Gefahrstoff, Gefahrgut, Lager und Verarbeitungshinweise sowie Barcodes werden in das Layout der Etiketten integriert. Mehrsprachige Texte zu Stoffbezeichnungen, Gefahrauslöser und Sicherheitshinweisen (S-Sätze) sowie international übliche Stoffidentifikatoren, wie CAS-, EINECS-, ELINCS-, TSCA-, MITI-Nummern müssen im Etikett dargestellt werden.

Die Logistikvorgänge in Produktion, Versand und Wareneingang sind zeitnah zu unterstützen.

Für die Verwaltung und Erstellung Etiketten ist zumeist eine enge Daten- und Funktionsintegration erforderlich.

Gefahrstoffabwicklung

Integration der Gefahrdaten und chemisch-physikalischer Eigenschaften in transportbegleitende und interne Dokumente:

  • Unterstützung des Wareneingangsprozesses, z.B. entsprechend der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF), oder der Wassergefährdungsklasse (WGK),
  • Berücksichtigung von Zusammenlagerrestriktionen,
  • Spezielle Bestandsübersichten zu Gefahrstoffen, z.B. für eine Feuerwehrliste,
  • Sicherheitsdatenblatterstellung mit automatischem Versand,
  • Integration der Gefahrstoffdaten in Etiketten und Kommissionierbelege,
  • Betriebsanweisungen und Herstellanweisungen für Produktion, Lager, etc.